Am 30.01.2026 besuchten wir den Sächsischen Landtag. Zuerst wurden wir begrüßt und Frau Portack vom Besucherdienst hat sich uns vorgestellt. Danach wurde uns ein verkleinertes Modell des Landtages gezeigt. Dieses war unterteilt in Neu- und Altbau. Der Neubau wurde vorwiegend aus Glas gebaut als Widerspieglung für die Offenheit und Transparenz des Sächsischen Landtages. Die Form des Neubaus ist einem Dampfer nachempfunden, da der Landtag auf einem ehemaligen Hafen errichtet wurde. Bis 1933 tagten die Abgeordneten im Ständehaus und nach 1990 traf man sich übergangsweise in der Dreikönigskirche, bis der Neubau fertiggestellt war.
Nachdem uns diese Informationen mitgeteilt wurden, durften wir uns von der Zuschauertribüne den Plenarsaal anschauen. Dies ist der Raum, in dem die Abgeordneten diskutieren und über Gesetze abstimmen. Die Sitzplätze sind halbkreisförmig angeordnet, damit sich alle sehen können und Diskussionen besser möglich sind. Vorn befindet sich das Präsidium, das die Sitzung leitet und für Ordnung sorgt. Außerdem hingen im Plenarsaal eine große sächsische Flagge und eine metallene Karte von Sachsen mit vielen eingestanzten Löchern. Jedes Loch stellt dabei 30.000 Einwohner dar. In den Plenarsaal durften wir leider nicht, weil noch die Technik von einer Veranstaltung vom Vortag aufgebaut war.
Zum Abschluss konnten wir noch Ina Klemm, einer Abgeordneten der CDU, Fragen stellen. Dabei haben wir erfahren, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und wie das Verhältnis ihrer Partei zu anderen Parteien ist. Uns wurde auch bewusst, wie unterschiedlich die Meinungen sind und dass die Abgeordneten viel Verantwortung tragen und sehr ausführlich auf jede Frage antworten.
Der Besuch hat uns gezeigt, wie Demokratie funktioniert und wie offen der Sächsische Landtag gegenüber Bürgern ist. Und vor allem wurde gezeigt, dass politische Entscheidungen nicht einfach entstehen, sondern gemeinsam beraten und beschlossen werden.
David Lasch, Klasse 9a









